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SPD- Kreistagsfraktion besucht die Lebenshilfe Schwelm

Kreistagsfraktion


Bärenaktion

Die SPD-Kreistagsfraktion besucht die Lebenshilfe Schwelm

Eine Delegation der SPD Kreistagsfraktionsmitglieder besuchte kürzlich die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen in Schwelm um sich über deren Arbeit und Engagement zu informieren.

Die Lebenshilfe ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit Behinderung, ihre Familien und Freunde in allen Belangen des täglichen Lebens unterstützt. Ebenso hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf im Schulalltag individuell zu begleiten.

Herr Büscher der Geschäftsführer der Institution machte Daniel Pilz, SPD- Fraktionsvorsitzender, zuerst auf die „Bärenaktion“ der Lebenshilfe aufmerksam.

Frei nach dem Motto: „Bei der Lebenshilfe ist der Bär los“. Auf der Internetseite der Lebenshilfe http://lebenshilfe-en-hagen.de/ findet man eine Bilderserie mit Kommentaren der Personen die sich mit dem Bären fotografieren lassen haben.

Die Lebenshilfe Wohnstätten Verbund gemeinnützige GmbH und die Lebenshilfe betreutes Wohnen gemeinnützige GmbH sind Einrichtungen und stellen Menschen mit geistiger Behinderung ein breites Angebot an geeigneten Wohnformen und Betreuungsangeboten zur Verfügung. Die Bereichsleiterin Frau Bender sprach über die Wohngemeinschaften und die Betreuung der Wohnstätten. Dieser teilt sich in ambulant betreutes Wohnen, in Außenwohngruppen in Altenwohngruppen, in Wohnstätten und in der Kurzzeitbetreuung im Rahmen der Verhinderungspflege auf.

Es gibt 4 Wohnstätten, verteilt in Hagen, Hattingen und Schwelm.

Die Wohnbereichsleiterin Frau Bender erklärte das System des ambulant betreuten Wohnens. Diese Möglichkeit fördert die Selbstständigkeit der Personen sehr. Die Hilfestellung der Lebenshilfe geht über die Haushaltsführung bis zur Begleitung von Behördengängen, über Freizeitgestaltung bis zur Ernährungsberatung. Denn die vollwertige Ernährung gehört seit der Eröffnung der ersten Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung der Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen im Jahre 1982 zum Konzept der Einrichtung.

Über den Bereich Schule berichtet uns Herr Büscher, dass sein Herz für die Förderschule schlägt. Eine individuelle Förderung ist dort eher möglich als in einer Regelschule. Sein Wunsch wäre alternativ die Betreuung behinderter Kinder z.B. in der Gesamtschule mit räumlichen Abgrenzungen. So würde auch für manche Arten der Behinderung die Schulhofsituation besser gestaltet werden können.

Von der Lebenshilfe werden 180 Schulkinder begleitet durch Inklusionshelfer und Schulbegleiter, Schulassistenten. Dafür stehen 154 Mitarbeiter zur Verfügung. So ist das gemeinsame Lernen an den Regelschulen möglich und unterstützt die Gleichberechtigung am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Im Bereich der Schulinklusion passiert das in enger Abstimmung mit den Eltern. „Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv und so sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Herr Büscher.

Er berichtet auch von der Familienunterstützung. Die Lebenshilfe begleitet Mütter mit Behinderungen ebenso wie Kinder mit Behinderungen in den Familien.

Priorität hat dabei immer die Gewährleistung eines möglichst normalen Alltags. Dazu gehören auch Freizeitveranstaltungen, Urlaubsmöglichkeiten usw.

Wichtig ist Herrn Büscher auch, das die Lebenshilfe eine Elterniniative bleibt. Es werden über 5000 Std. Ehrenamtsarbeit geleistet.

 

Frau Weickenmeier, die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als Dachverband, u.a. auch der Lebenshilfe, berät alle Mitglieder hinsichtlich Fördermittel, Räumlichkeiten und vermittelt Kontakte.

Ebenso ist der Paritätische als Vermittler zwischen Politik und Initiativen zu sehen.

Dieser bündelt auch die verschiedenen Aufgaben und Interessen seiner Mitglieder.

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei der Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen für einen interessanten und spannenden Nachmittag.